
Die Tierkrankenakte für Tierärzte ist ein kostenloser Nachschlagepunkt für Vorbefunde. Sie behandeln ein Tier, dessen Vorgeschichte Sie nicht kennen? Mikrochip-Nummer und Rufname genügen — und Sie sehen, was der Halter hinterlegt hat.
Die Tierkrankenakte für Tierärzte ist ein kostenloser Nachschlagepunkt für Vorbefunde. Sie behandeln ein Tier, dessen Vorgeschichte Sie nicht kennen? Mikrochip-Nummer und Rufname genügen — und Sie sehen die Befunde, die der Halter hinterlegt hat. Kostenlos, ohne Konto, ohne Freischaltung.
Krankenakte öffnen
Was Sie davon haben
- Kein mühsames Warten auf Überweisungsunterlagen — Vorbefunde und Bildgebung liegen vor dem Termin vor.
- Bei Fundtieren sehen Sie die aktuelle Medikation, sobald Sie den Chip ausgelesen haben. Davon kann ein Leben abhängen.
- Vollkommen kostenlos — ohne Vertrag und ohne Anbindung an Ihre Praxissoftware.
- Kein Zugang, kein Konto, keine Freischaltung nötig.
So kommen Sie an eine Akte
- Mikrochip auslesen. Die 15-stellige Nummer steht auch im EU-Heimtierausweis.
- Rufnamen ermitteln. Beim Halter erfragen oder über das Haustierregister, bei dem das Tier gemeldet ist.
- Beides oben eingeben. Die Akte öffnet sich sofort.
Warum zusätzlich der Rufname? Die Chipnummer allein lässt sich mit jedem Lesegerät auslesen. Als einziger Schlüssel wäre sie zu schwach für Gesundheitsdaten.
Befunde für einen Patienten hinterlegen
Laborwerte sowie Röntgen-, Ultraschall-, CT- und MRT-Aufnahmen können Sie mit dem Einverständnis des Halters direkt eintragen: Tierdaten aktualisieren. Fragen Sie den Patientenbesitzer bitte vorher, ob er eine Anonymisierung der Unterlagen wünscht.
Datenschutz
- Jeder Zugriff wird protokolliert. Bitte rufen Sie nur Akten von Tieren ab, die Sie behandeln.
- Was in der Akte steht, bestimmt allein der Halter.
- Die Übertragung ist durchgehend verschlüsselt; der Betrieb erfolgt in Deutschland nach DSGVO.
tierkrankenakte.de bietet ausdrücklich keine tiermedizinischen Leistungen an. Die Seite dient allein der Verwaltung von Unterlagen, die Halter und behandelnde Tierärzte hinterlegen.
Typische Situationen aus der Praxis
Am häufigsten wird die Tierkrankenakte für Tierärzte in vier Lagen aufgerufen — in allen vieren geht es darum, dass die Vorgeschichte gerade nicht greifbar ist.
Das Fundtier im Notdienst
Ein Hund wird abends gebracht, der Halter ist nicht erreichbar. Der Chip verrät über das Haustierregister, wem das Tier gehört — aber nicht, ob es Epileptiker ist, ein Herzmedikament bekommt oder auf ein bestimmtes Narkosemittel nicht reagieren darf. Genau diese Lücke schliesst die Akte.
Der Patient aus einer fremden Praxis
Ein Halter ist umgezogen oder hat gewechselt. Statt auf Überweisungsunterlagen zu warten, die per Post oder Fax kommen sollen, sehen Sie Laborwerte und Bildgebung vor dem Termin.
Die Zweitmeinung
Wer einen komplizierten Fall beurteilen soll, braucht den Verlauf, nicht nur den aktuellen Befund. In der Akte liegen die Einträge chronologisch beieinander.
Die Überweisung an eine Klinik
Der Halter gibt Chipnummer und Rufnamen weiter, die aufnehmende Klinik sieht die Vorbefunde. Ohne Datenträger, ohne Papierstapel.
Was die Tierkrankenakte für Tierärzte leisten kann — und was nicht
Ehrlichkeit gehört an diese Stelle: Die Akte ist kein Praxisverwaltungssystem und kein Ersatz für Ihre Dokumentation.
- Sie enthält nur, was der Halter hinterlegt hat — sie ist keine vollständige Krankengeschichte und erhebt diesen Anspruch nicht.
- Sie ersetzt weder die Registrierung bei einem Haustierregister noch den EU-Heimtierausweis, sondern ergänzt beides um die medizinische Vorgeschichte.
- Sie bietet keine tiermedizinische Beratung. Die fachliche Beurteilung bleibt Ihre.
- Es gibt keine Schnittstelle zu Praxissoftware. Der Abruf läuft über den Browser, ohne Installation.
Häufige Fragen von Kolleginnen und Kollegen
Kostet der Zugriff etwas?
Nein. Die Nutzung ist für Tierärztinnen, Tierärzte und Halter dauerhaft kostenlos. Das Angebot wird ehrenamtlich von einer Gruppe inhabergeführter Kleintierpraxen betrieben und finanziert sich nicht über Werbung.
Brauche ich einen Zugang?
Nein. Es gibt kein Praxiskonto und keine Freischaltung. Chipnummer und Rufname sind der Schlüssel.
Warum reicht die Chipnummer allein nicht?
Weil sie mit jedem Lesegerät auslesbar ist. Als einziger Schlüssel zu Gesundheitsdaten wäre sie zu schwach. Der Rufname ist die zweite, nicht maschinell auslesbare Angabe.
Wird der Zugriff protokolliert?
Ja, jeder Abruf wird festgehalten. Bitte rufen Sie ausschliesslich Akten von Tieren ab, die Sie behandeln.
Kann ich als Praxis selbst Befunde eintragen?
Ja, mit dem Einverständnis des Halters über Tierdaten aktualisieren. Fragen Sie den Patientenbesitzer vorher, ob er eine Anonymisierung der Unterlagen wünscht.
Tierkrankenakte für Tierärzte in der Praxis empfehlen
Viele Halter erfahren erst im Notfall, dass es so etwas gibt — dann ist es zu spät. Am wirksamsten ist der Hinweis dort, wo ohnehin über Vorsorge gesprochen wird: bei der Welpenuntersuchung, beim Chippen, bei der Einstellung einer Dauermedikation.
- Beim Chippen. Die Mikrochip-Nummer ist ohnehin gerade Thema — sie ist zugleich der Schlüssel zur Akte.
- Bei chronischen Erkrankungen. Wer über Jahre eingestellt wird, profitiert am meisten von einem lückenlosen Verlauf.
- Vor Reisen. Ein Tier, das im Ausland behandelt werden muss, hat sonst gar keine Vorgeschichte dabei.
- Bei Überweisungen. Statt Unterlagen zu kopieren, genügt der Hinweis auf Chipnummer und Rufnamen.
Die Tierkrankenakte für Tierärzte ersetzt dabei nichts, was Sie bereits nutzen. Sie ergänzt die Registrierung bei einem Haustierregister wie Tasso um genau das, was dort fehlt: die medizinische Vorgeschichte.
Rechtliches und Haftung
Der Betreiber stellt ausschliesslich die technische Ablage bereit. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Einträge ist verantwortlich, wer sie hinterlegt hat — in der Regel der Halter, teils die behandelnde Praxis. Eine Akte ersetzt daher weder Anamnese noch Untersuchung; sie liefert Anhaltspunkte, keine gesicherte Befundlage.
Für den Abruf gilt das Gleiche wie für jede Einsicht in Patientendaten: Rufen Sie nur Akten von Tieren ab, die Sie tatsächlich behandeln. Jeder Zugriff wird mit Zeitpunkt protokolliert.
Fragen zur Tierkrankenakte für Tierärzte
Ist die Tierkrankenakte für Tierärzte wirklich kostenlos?
Ja, dauerhaft und ohne Einschränkung. Es gibt keine Praxislizenz, keine Staffelpreise und keine Werbung.
Wie aktuell sind die Angaben?
So aktuell, wie sie zuletzt hinterlegt wurden. Jeder Eintrag trägt sein Datum, damit Sie das einordnen können.
Tierkrankenakte für Tierärzte — das Wichtigste in Kürze
Die Tierkrankenakte für Tierärzte in vier Sätzen, falls Sie es eilig haben:
- Die Tierkrankenakte für Tierärzte ist kostenlos und braucht kein Praxiskonto.
- Der Zugang läuft über Mikrochip-Nummer und Rufname — beides zusammen, nie der Chip allein.
- Sie sehen nur, was der Halter hinterlegt hat; die Akte ist kein vollständiger Krankenbericht.
- Befunde eintragen dürfen Sie mit dem Einverständnis des Patientenbesitzers.